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Kooperative Unternehmenskultur
Umfangreiche Mitbestimmung, totale Transparenz und viel Eigenverantwortung der Mitarbeiter - das sind Erfolgsfaktoren, die in den letzten Jahren bei SMA
zu einer enormen Wachstumsdynamik geführt haben. Diese Unternehmensführung macht die Mitarbeiter zur wesentlichen Triebfeder für eine Unternehmensstrategie, die sich im Zukunftsmarkt der dezentralen regenerativen Energietechniken auf Vorsprung durch Forschung und Entwicklung ausrichtet.
"Von Anfang an war es unser Ziel, alles zu vermeiden, was uns den Spaß an der Arbeit verdorben hätte", sagt Vorstand Günther Cramer. "Unnötige Hierarchien, kleinliche bürokratische Abläufe, Respektlosigkeit von Vorgesetzten und starre Verhaltensregeln sollte es bei uns nicht geben."
Kooperative Unternehmensführung ist nach dem Verständnis von SMA darauf ausgerichtet, die Interessen des Unternehmens und der Mitarbeiter soweit wie irgend möglich in Übereinstimmung zu bringen, damit unternehmerisch erfolgreich zu sein und beide Seiten davon profitieren zu lassen.
Mitarbeiter profitieren in vielfacher Hinsicht durch:
- die Beteiligung an allen Unternehmensentscheidungen
- weit reichende Freiräume für eigenständiges Handeln
- die positiven Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeitregelungen auf ihr Privatleben
- enorme Unternehmenstransparenz durch umfassende Information der Mitarbeiter
- bezuschusste Wellness-Angebote
- 5 Arbeitstage pro Jahr für Weiterbildung
- Gewinnbeteiligung für alle Mitarbeiter, da bei SMA nicht nur die Leistung einzelner, sondern vor allem die der Gemeinschaft hervorgehoben werden soll
Ergebnisse
- sehr hohes Engagement der Mitarbeiter
- extrem niedrige Fluktuationsrate (unter 0,5%)
- Krankenstand seit Jahren unter 3%
- hohe Wachstumsdynamik - wirtschaftlicher Erfolg
Erfolgsfaktoren
- Engagierte Mitarbeiter
- Kooperative Unternehmensführung
- Offener Kommunikationsstil
- Unternehmenstransparenz
- hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen
Weiterführende Informationen
Mai 2006 - SMA Technologie gehört zu den 100 besten Arbeitgebern Europas und erhält den Sonderpreis für die Einbeziehung der Mitarbeiter in Corporate Social Responsibility-Projekte "Europas Beste Arbeitgeber" wird jährlich auf Basis nationaler Great Place to Work-Wettbewerbe vom Great Place to Work Institute Europe in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut psychonomics, der Gothaer Allgemeinen Versicherung, INQA und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales durchgeführt.
Qualifiziert hatten sich die deutschen Unternehmen über den nationalen Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber". Die Bewertung der Qualität und Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber erfolgte durch eine Befragung der Mitarbeiter und ein Personalkultur-Audit. Ausgezeichnete Unternehmen werden von ihren Mitarbeitern besonders in punkto Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist besser bewertet als der Durchschnitt.
Autor
Dr.-Ing. Kathrin Thurau
Thurau.Kathrin(at)baua.bund.de
Das Beispiel ist der Datenbank Gute Praxis entnommen, der Initiative Neue Qualität der Arbeit